Portraits sind ein eigenes Genre. Ein Portrait ist in der Regel ein überschaubares Projekt. Es ist vielleicht sogar geeignet an der eigenen Technik zu feilen, mir persönlich geht es um Atmosphäre und die Präsenz des Dargestellten. Dabei kann man hier auch gerade sehr gut mit Andeutungen arbeiten.
Damit meine ich eine Hand muß nicht unbedingt auf das Präziseste ausgearbeitet sein, da sie dadurch dem Gesicht Konkurrenz macht, außer man möchte den Schwerpunkt auf die Hände legen.
Portraits sind eine schöne Spielwiese durch die reduzierten Bildelemente, dennoch kommt es hier auch auf Komposition und dergleichen an. Man kann sein Auge schulen, wenn man mit Hauttönen klar kommt, dann auch besser mit anderen Dingen.
Die Darstellung der Haptik, die Reflektionen, Licht und Schatten und man hat beim Erarbeiten des Bildes ein Ziel, das bei anderen Themen eher ein vages Erahnen ist wo es hingehen muß.